AMERIKA/KOLUMBIEN - Missionskongress: “Es ist die Stunde der Laienmissionare”

Freitag, 3 Juni 2016 missionarische Öffentlichkeitsarbeit   ortskirchen   päpstliche missionswerke  

Bucaramanga (Fides) – Die Teilnehmer des Kolumbianischen Missionskongresses “sind sich bewusst, dass die Kirche missionarisch ist, da Christus sie gegründet, damit sie das Evangelium verkündet. Und man ist sich einig, dass dieser Auftrag heute für alle gilt: Laien, Ordensleute, Seminaristen, Priester Bischöfe und kirchliche Gemeinschaften. Wir müssen alle ein Missionsbewusstsein entwickeln und großherzig auf den Aufruf der Mission Ad gentes, ad intra und ad extra antworten”, heißt es zu Beginn des Schlussdokuments des XII. Kolumbianischen Missionskongresses (Bucaramanga, 26 bis 29 Mai).
Die Kongressteilnehmer unterstreichen die Notwendigkeit “einer konstanten Förderung der Missionsspiritualität, der missionarischen Öffentlichkeitsarbeit und der missionarischen Ausbildung in Seminaren und Bildungshäusern und unter Pastoralarbeitern und Laiengläubigen, da “in den Pastoralprogrammen der Ortskirchen die Ausrichtung auf die Mission noch nicht deutlich genug zum Ausdruck kommt”.
Dringend notwendig sei auch die bessere Koordinierung der missionarischen Kräfte und die Förderung missionarischer Schwerpunkte bei der Pastoralarbeit, die Stärkung der Pastoral unter Indios und Kolumbianern mit afrikanischer Abstammung und die Verbreitung der Spiritualität der heiligen Laura Montoya “damit wir erfüllt sind von ihrer Mystik, ihrer Pädagogik und ihrem missionarischen Eifern”.
“Es ist die stunde der Laienmissionare und dafür brauchen wir mehr missionarische Fortbildungsangebote für Laien”, heißt es in der Schlussbotschaft weiter.
Umgesetzt werden sollen die Beschlüsse des Missionskongresses die verschiedenen Regionalen Missionsausschüsse (Comité Regional Misionero, COREMI), die Missionsorden und die Päpstlichen Missionswerke (SL).
(Fides 03/06/2016)


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