AFRIKA/SUDAN - Bischof Gassis: “Bei Bombenangriffen über den Nubabergen wurde auch eine katholische Schule beschädigt”

Dienstag, 31 Mai 2016 verfolgung  

Khartoum (Fides) - “Unsere Diözese verurteilt die anhaldenden und unterschiedslogen Bombenangriffe, die töten, verletezn und Angst und Tod unter der Bevölkerung verbreiten”, so Macram Max Gassis, von El Obeid in den sudanesischen Nubabergen. Dabei teilt er auch mit, dass bei den Bomgenagriffen auch eine katholische Schule in den von Rebellen belagerten Region Heiban County im Staat Südkordofan beschädigt wurde.
“Am 18. Mai”, so der Bischof in einer Verlautbarung, “zählten die Lehrer der Grundschule “St. Vincenzo Ferrer” 15 Bombeneinschläge in der Nähe der Schule, einige davon in nur 300 Metern entfernung”. Am 26. Mai warf dann ein Kampfflugzeug eine Bombe ab, die die Schule traf und schwer beschädigte.
“Die Bombe beschädigte das Dach der Bibliothek, was nach dem Einsetzen der Regenfälle mit Sicherheit dazu führte, dass die dort aufbewahrten Bücher nass wurden”, so der Bischof. Zum Zeitpunkt des Bombenangriffs hielten sich keine Kinder in der Schule auf.
Die Angriffe der sudaneischen Luftwafe in den von den Rebellen der Befreiungsarmee des Nordsudan besetzt sind, forderte bereits hunderte Opfer und über 400.000 Menschen mussten aus den Gebieten fliehen. Bischof Gassis fordert die Konfliktparteien zum “Engement für einen dauerhaften Frieden“ auf.
(L.M.) (Fides 31/5/2016)


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