AMERIKA/KOLUMBIEN - Entführte Journalistin freigelassen: Kirche war an den Verhandlungen beteiligt

Montag, 30 Mai 2016 bewaffnete gruppen   bischöfe   gewalt   krisengebiete  

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Ocaña (Fides) – Schon kurz nach ihrer Freilassung aus den Händen der Entführer, am vergangenen 27. Mai dankte die kolumbianische Journalistin Salud Hernandez Moro der katholischen Kirche in Kolumbien. Vertreter der Kirche hatten gemeinsam mit der “Defensora del Pueblo” bei den Verhandlungen mit den Entführern der ELN vermittelt (vgl. Fides 27/05/2016).
Dabei genießt die Kirche in der Region auch das Vertrauen der Guerillabewegung, die die Journalistin dem katholischen Pfarrer von San Calixto und dem Pfarrer der Kathedrale in Ocaña übergab. Bei der Übergabe war neben den Vertretern der “Defensora del Pueblo auch Omar Sanchez von Tibu anwesend
Die Nachricht von der Freilassung der entführten Journalistin hatte Bischof Gabriel Angel Villa Vahos von Ocaña persönlich bekannt gegeben.
Unklar ist bisher noch, ob es zu offiziellen Friedensgesprächen zwischen der Regierung und der ELN kommen wird. Während Präsident Santos die Freilassung aller Geiseln verlangt betont die ELN in einem an die Journalistin überreichten Schreiben, dass man auf eine solche Forderung nicht eingehen werde und kein Interesse an einem Dialog bestehe.
(CE) (Fides, 30/05/2016)


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