ASIEN/ISRAEL - Die Organisation “Rabbis for Human Rights” bringt Kampagne gegen religiösen Hass auf den Weg

Dienstag, 24 Mai 2016 sektierertum  

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Jerusalem (Fides) – Die Organisation “Rabbis for Human Rights” mit Sitz in Israel kündigt eine neue Kampagne an, mit der die Rabbiner die Politiker in Israel auf die Anschläge extremistischer Gruppen gegen christliche und muslimische Ziele aufmerksam machen wollen.
Die Kampagne soll in den kommenden Tagen im israelischen Parlament auf den Weg gebracht werden und wird von der 2011 gegründeten Organisation “Tag Meir“ unterstützt, die sich für die Kriminalitätsbekämpfung und religiösen Hass und Rassismus in Israel einsetzt. Insbesondere verurteilt die Organisation die Aktionen ultranationalistischer Siedler, die in den vergangenen Jahren Moscheen und christliche Kultstätten schändeten (Tabgha, Beit Jamal, Latrun, ecc.) und dabei den Schriftzug “Price Tag” hinterließen und oft unbestraft blieben. In einem von Tag Meir veröffentlichten Dokument werden auch die Namen vieler Araber genannt “die Opfer solcher Anschläge wurden“. Das Dokument erinnert auch an “Hunderte von Opfern der Anschläge im Westjordanland und Israel, bei denen fünf bewohnte Häuser in den vergangenen zwei Jahren in Flammen aufgingen und seit 2009 insgesamt 44 Kultstätten geschändet wurden”. Insbesondere nennt Meir Tag beklagt auch die Verbreitung extremistischer jüdischer Gruppen, die zu ethnischem und religiösem Hass aufrufen, darunter Lehava und La Familia und erinnert an zahlreiche Bücher, Artikel und Initiativen, die in den sozialen Netzwerken den Hass schüren, darunter der israelische Rapper Yoav Eliasi, der auch unter dem Künstlernahmen “The Shadow” bekannt ist.
(GV) (Fides 24/5/2016).


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