AMERIKA/CHILE - Bischof Vargas äußert sich vor dem Menschenrechtsrat zur Situation in La Araucania

Dienstag, 24 Mai 2016 bischöfe   sklaverei   eingeborene   menschenrechte  

Temuco (Fides) – Am gestrigen 23. Mai tagte in Temuco der Nationale Menschenrechtsrat (INDH), der sich auch mit den Konflikten in La Araucania befasst unter Vorsitz der Direktorin des Lorena Fries. An der Sitzung nahm auch Bischof Hector Vargas von Temuco teil, der die Haltung der Regierung angesichts der Konflikte in der Region kritisierte und beklagte, dass der Landrechtkonflikt der Mapuche seit über einem Jahrhundert anhält.
Die Situation spitze sich zu, so Bischof Vargas, was den Unmut in der Region nur vergrößert, während sich die Kirche um einen möglichen Aktionsplan bemühe. "Wir haben das Gefühl, dass die lokalen Behörden den Ereignissen hier gleichgültig gegenüberstehen", der Bischof. "Es gibt keinen einzigen Lösungsvorschlag und es hat den Anschein als ob La Araucania für die Regierung nicht existieren würde”, so Bischof Vargas abschließend.
An der Sitzung nahmen auch ein Gewerkschaftsvertreter aus der Region, der Vorsitzende des Vereins der Opfer ländlicher Gewalt in La Araucanía und der stellvertretend für die Gruppe “Gerechtigkeit, Frieden und Erhalt der Schöpfung, Pater Juan Eduardo Fuenzalida, teil.
(CE) (Fides, 24/05/2016)


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