AMERIKA/KOLUMBIEN - Trotz kleiner Hindernisse bemühen sich Bischöfe weiterhin um die Öffnung der Grenzen

Mittwoch, 18 Mai 2016 politik   krisengebiete   bewaffnete gruppen   bischöfe  

Cucuta (Fides) – Am vergangenen 16. Mai wurden der Gouverneur der kolumbianischen Provinz Norte de Santander, William Villamizar, zusammen mit Bischof Victor Manuel Ochoa Cúcuta an der Grenze zu Venezuela aufgehalten.
Der Bischof und der Gouverneur sollten am Nachmittag des 16. Mai in San Cristobal an einem Treffen mit dem venezolanischen Amtskollegen Vielma teilnehmen, um ein gemeinsames Dokument zur Öffnung der Grenzen zu erörtern, die seit neuen Monaten geschlossen sind (vgl. Fides 1 und 3/09/2015), doch das Treffen wurde abgesagt.
"Gouverneur Vielma, ließ mitteilen, dass das zuständige Amt ein treffen erst für den kommenden Donnerstag genehmigt”, so der Gouverneur von Norte de Santander gegenüber dem, einheimischen Radiosender „Radio Caracol“.
Unterdessen werden sich auch Bischof Victor Manuel Ochoa von Cúcuta und Bischof Mario del Valle Moronta von San Cristobal weiterhin für friedliche Beziehungen einsetzen: "Die Nähe untereinander verlangt unsere Kirche von uns als Brüder im Bischofsamt… Deshalb wünschen wir uns Aussöhnung und Dialog sowie die Achtung der Menschenrechte", so der kolumbianische Bischof, der sich wie vorgesehen mit seinem Amtskollegen traf (vgl. Fides 12/05/2016), um die gemeinsamen Ziele zu erörtern.
(CE) (Fides, 18/05/2016)


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