AMERIKA/ARGENTINIEN - Umweltschutz: Grenzdiözesen wünschen sich kollektives Bewusstsein

Mittwoch, 18 Mai 2016 umwelt   krisengebiete   bischöfe   politik  

Corrientes (Fides) – "Angesichts des Verfalls und der zunehmenden Gefahr für unseren Planeten und die Menschen als Teil des planetarischen Ökosystems, sind wir uns der komplexen Situation bewusst, in der wir uns alle befinden”, heißt es in dem Schlussdokument zum 31. „Treffen der Grenzdiözesen“ (9.-11. Mai, Paso de la Patria), “Wir fühlen uns herausgefordert und ermutigt von der Enzyklika ‘Laudato si' über unser gemeinsames Haus und bekräftigen, dass keine separaten Umweltkrisen gibt, sondern eine einzige zusammenhängende soziale und ökologische Krise”.
Bischöfe, Priester, Ordensleute und Laien aus Argentinien, Paraguay, Brasilien und Uruguay befassten sich im Rahmen des Treffens mit gemeinsamen pastoralen Anliegen und widmeten dabei vor allem Umweltproblemen ein besonders Augenmerk.
Dabei wünschten sich die Teilnehmer ein kollektives Bewusstsein im Hinblick auf die den Verfall des Planteten und mehr Informationen zu den Umweltproblemen in der Region für die pastorale Arbeit im Bereich des Umweltschutzes. Dabei wurde insbesondere an die Ausbeutung des "Acuifero Guarani", die Atom- und Frackingpläne, das Problem der Minen unter freiem Himmel, Staudämme und andere Mega-Projekte erinnern.
Im Rahmen des Schlussgottesdienstes in der Basilika von Itati mit Bischof Julio Bonino von Tacuarembo (Uruguay) wurde bekannt gegeben, dass das nächste Treffen im Mai 2017 in der Diözese Bagé (Brasilien) stattfinden wird.
(CE) (Fides, 18/05/2016)


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