AFRIKA/GAMBIA - Handelsblockade mit Senegal führt zu Warenknappheit

Dienstag, 17 Mai 2016

Banjul (Fides) – Nach dem Scheitern der Verhandlungen zwischen Gambia und Senegal ist der grenzübergreifende Transport zwischen den beiden Ländern weiterhin blockiert, was auch den Handel zwischen den beiden Ländern beeinträchtigt(vgl. Fides 12/5/2016).
Obschon die Regierung in Banjul die Erhöhung der Transitsteuern für LKWs wieder rückgängig machte und nun wieder die bisherigen Mautgebühren gelten, halten die Transportunternehmen an der Blockade fest und hoffen auf weitere Zugeständnisse der gambischen Behörden.
Die LKW-Fahrer fordern unter anderem die durchgehende Öffnung der Grenzen (die derzeit zwischen sieben Uhr abends und sieben Uhr morgens geschlossen bleiben) und den Bau einer neuen Brücke über den Fluss Gambia der die Strecke zwischen dem Norden und dem Süden Senegals verkürzen würde.
Weitere Verhandlungen sind für Juli geplant. Unterdessen kommt es in beiden Ländern bereits zu einer Warenknappheit.
(L.M.) (Fides 17/5/2016)


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