AFRIKA/SENEGAL - Erzbischof von Dakar wünscht sich Beendigung der Krise zwischen Gambia e Senegal

Donnerstag, 12 Mai 2016 bischöfe  

Dakar (Fides) – Erzbischof Benjamin Ndiaye lud die Gläubigen seiner Diözese anlässlich des 50. Welttags der sozialen Kommunikationsmittel und des Afrikatags am vergangenen zum Gebet für den Frieden zwischen Senegal und Gambia ein.
Die Spannungen zwischen Banjul und Dakar wurden ausgelöst von einem Streik der senegalesischen LKW-Unternehmen die sie weigerten Waren nach Gambia zu transportieren, nachdem das land die Transit-Maut für LKWs von 4.000 auf 400.000 Francs erhöhte.
Gambia ist ein kleines Land, das den Senegal über zwei Drittel des Landesterritoriums in zwei Teile teilt; viele LKW-Unternehmen fahren auf dem Weg von einem Teil in den anderen des Landes über Gambia. Die Blockade des LKW-Transports betrifft auch Waren, die nach Gambia geliefert werden sollen, insbesondere Lebensmittel.
Die Regierung in Banjul wirft der Regierung in Dakar, dass sie zu einer Wirtschaftsblockade aufgerufen werden soll und reichte eine Klage bei der Wirtschaftsgemeinschaft der Westafrikanischen Staaten (CEDEAO) ein. Eine Untersuchungsausschuss der CEDEAO lehnte die Klage jedoch ab. Der senegalesische Präsident Macky Sall lehnte unterdessen ein Vermittlungsangebot von Präsident Alpha Condé von Guinea ab und betonte, dass die Krise von Gambia und dessen Präsidenten Yahya Jammeh ausgelöst wurde.
(L.M.) (Fides 12/5/2016)


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