AFRIKA/DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO - Oppositionskandidat dementiert Rekrutierung von Söldnern

Dienstag, 10 Mai 2016 wahlen  

Kinshasa (Fides) – Der wichtigste Kandidat der Opposition bei den bevorstehenden Präsidentschaftswahlen in der Demokratischen Republik Kongo, Moïse Katumbi, soll ausländische Söldner angeheuert haben, die das Land destabilisieren sollen. Dazu wurde er am gestrigen 9. mai von einem Gericht in Lubumbashi, der Haupststadt der Provinz Katanga befragt, wo er mehrer Jahre lang als Gouverneur tätig war.
Am 4. Mai hatte Katumbi bekannt gegeben, dass er als Kandidat des G7-Bündnisses an der Präsidentschaftswahl teilnehmen wird, die Ende des Jahres stattfinden soll (vgl. Fides 6/5/2016).
Katumbi und das oppositionelle Bündnis dementieren unterdessen die Rekrutierung von Söldnern. Es handle sich bei der Anschuldigung um ein politisches Manöver.
Der scheidende Präsident Joseph Kabila wird bei den Präsidentschaftswahlen nach bereits zwei Amtszeiten nicht erneut kandidieren könne. Doch die Schwierigkeiten, die inzwischen bei der Festlegung eines Datums für die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen auftraten, lassen die Opposition befürchten, dass der Präsident versucht, seine Amtszeit zu verlängern.
(L.M.) (Fides 10/5/2016)


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