ASIEN/PHILIPPINEN - Katholische Kirche wünscht Stimmabgabe auf der Grundlage christlicher Prinzipien

Montag, 9 Mai 2016 politik   ortskirchen   frieden  

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Manila (Fides) – Die philippinischen Wähler sollen am heutigen 9. Mai bei der Stimmabgabe auf der Grundlage christlicher Prinzipien entscheiden, so Vertreter katholische Kirche in ihren Äußerungen mit Blick auf die Präsidentschaftswahl am Welttag der sozialen Kommunikationsmittel, der gestern gefeiert wurde. “Wenn wir die Pflicht der Stimmabgabe erfüllen, sollten wir an Christus denken, vor wir sprechen oder handeln”, so der Sprecher der Erzdiözese Palo, Pfarrer Chris Arthur Militante. Derselben Ansicht ist Schwester Gemma Ria Dela Cruz von den Töchtern des Heiligen Paulus, die dazu auffordert “die Liebe und die Barmherzigkeit Christus in den Mittelpunkt des politischen Geschehens dieses Jahres zu stellen“.
“Wir müssen für den Frieden stimmen. Dies bringt mit sich, dass wir Kandidaten unsere Stimme geben, die sich für einen gerechten und dauerhaften Frieden einsetzen” und “den öffentlichen Dienst als Mittel des Engagements für das Gemeinwohl betrachten“, so die Vertreter der Philippine Ecumenical Peace Platform (PEPP) in der sich christliche Einrichtungen verschiedener Konfessionen zusammenschließen. Die Wähler sollen Kandidaten ihre Stimme geben, “die sich den Herausforderungen der sozialen Gerechtigkeit und der notwendigen sozio-ölonomischen Reformen stellen und sich mit den Themen der Armut und der Ungleichheit sowie mit den Ursprüngen des bewaffneten Konflikts im Süden des Landes auseinandersetzen”.
Bereits in den vergangenen Tagen hatte der Erzbischof von Manila, Kardinal Luis Antonio Tagle, bei einem Gottesdienst in der Kathedrale von Manila bekräftigt, dass der Kandidat, der die Wahl gewinnt “berufen ist die Träume der Menschen und das Gemeinwohl zu verwirklichen”.
(PA) (Fides 9/5/2016)


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