AFRIKA/DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO - Bischöfe zum plötzlichen Tod des Sängers: “Als engagierter Katholik war Papa Wemba Botschafter der Kultur unseres Landes”

Dienstag, 3 Mai 2016 bischöfe  

Kinshasa (Fides) - “Als Katholik hatte er sich durch die Verbreitung der Botschaft der Afrikasynode von Aussöhnung, Gerechtigkeit und Frieden um das christliche Zeugnis bemüht”, so der Vorsitzende der Bischofskonferenz der Demokratischen Republik Kongo, Bischof Nicolas von Djomo zum überraschenden Tod von Jules Shungu Wembadio, der unter dem Namen Papa Wemba als Musiker und Botschafter der einheimischen Kultur bekannt war. Der Sänger starb auf der Bühne bei einem Konzert in Abidjan (Cote d’Ivoire) am vergangenen 24. April.
Der Bischof sprach „im Namen der Bischöfe des Landes und in meinem eigenen Namen”, den Angehörigen sein Beileid aus und wandte sich in seinem Schreiben an alle “die von diesem plötzlichen Tod betroffen sind“. “Insbesondere”, heißt es in dem Beileidsschreiben, “denke ich dabei an die kongolesische Bevölkerung, die um einen ihrer Botschafter der Musik und der Kultur des Landes trauert”.
Insbesondere erinnerte der Vorsitzende der Bischofskonferenz an das christliche Engagement des Sängers. “Wir denken stolz an Papa Wemba, den wir neben seinem Talent und seiner brillanten Musikerkarriere als engagierten Katholiken schätzen, der die Botschaft der Afrikasynode, von Aussöhnung, Gerechtigkeit und Frieden verbreitete. Im Jahr 2011 wirkte er an der Produktion des Albums Afrika Tenda Amani (“Afrika für den Frieden”) mit das Radio Vatikan anlässlich der Veröffentlichung des Nachsynodalen Schreibens “Africae Munus” herausgab. Im November 2011 nahm Papa Wemba am Begrüßungskonzert für Papst Benedikt XVI. in Cotonou in Benin teil, bei der die das Nachsynodale Schreiben “Africae Munus” überreicht wurde. Die Themen Versöhnung, Gerechtigkeit und Frieden standen auch dabei im Mittelpunkt”.
(L.M.) (Fides 3/5/2016)





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