AMERIKA/PERU - Ständiger Rat der Bischöfe: “Todesstrafe ist heute inakzeptabel”

Mittwoch, 27 April 2016 bischöfe   bischofskonferenzen   gewalt   politik  

Lima (Agenzia Fides) – "Das Menschenleben ist ein Geschenk Gottes, weshalb wir verpflichtet sind, es zu respektieren und zu schützen, von der Empfängnis bis zum natürlichen Ende”, heißt es in einer Verlautbarung des Ständigen Rates der Peruanischen Bischofskonferenz vom gestrigen 26. April, in der die Bischöfe die Position der katholischen Kirche zur Todesstrafe erläutern, das derzeit Gegenstand der Debatte im Vorfeld der Wahl ist. In der Verlautbarung betonen die Bischöfe, dass die Kirche “das Recht der Behörden auf eine angemessene Bestrafung von Delikten” anerkennt, “und dabei auch in extrem schweren Fällen die Todesstrafe nicht ausschließt”.
Doch die Bischöfe sind der Meinung, dass “die Vollziehung der Todesstrafe nur in sehr seltenen oder praktisch in gar keinem Fall absolut notwendig ist”.
"Die Todesstrafe ist heute inakzeptabel… alle Christen und Menschen guten Willens sind dazu verpflichtet, nicht nur für deren Abschaffung einzutreten, sondern auch dafür, dass die Haftbedingungen verbessert und die Menschenwürde der Häftlinge respektiert wird".
(CE) (Fides, 27/04/2016)


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