AFRIKA - Malaria ist heilbar: wichtig sind Prävention und Zugang zu Therapien

Dienstag, 26 April 2016 krankheiten  

Medici con l'Africa Cuamm

Padua (Fides) – Malaria gehört auch heute noch in Afrika zu den am meisten verbreiteten Krankheiten unter erwachsenen und zu den Haupttodesursachen bei Kindern. In den insgesamt 16 Krankenhäusern, die das italienische Hilfswerk “Medici con l’Africa Cuamm” in Angola, Äthiopien, Mosambik, Tansania, Sierra Leone, Südsudan und Uganda betreut, werden 30% der Patienten wegen einer schweren Malariaerkrankung eingeliefert und in den Krankenhäusern in Yirol und Cueibet im Südsudan oder in Aber in Uganda sind es sogar bis zu 50%. Malaria ist heilbar, so das medizinische Hilfswerk Cuamm in einer Verlautbarung zum jüngsten Weltmalariatag. Problematisch ist oft der Zugang kranker Menschen in ländlichen und entlegenen Gebieten, die oft zu den am meisten betroffenen gehören, zu angemessenen Behandlungen. Noch wichtiger ist nach Ansicht der Ärzte die Prävention durch Aufklärung und die Verteilung einfacher Hilfsmittel wie Moskitonetze und Moskitosprays und die Desinfizierung von Wohnungen. Im Jahr 2015 wurden in den sieben Ländern, in denen Cuamm aktiv ist, insgesamt 89.000 Menschen ambulant behandelt und 20.000 wegen Malaria in ein Krankenhaus eingeliefert.
(AP) (Fides 26/4/2016)



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