AMERIKA/ECUADOR - Vor allem Menschen mit einer Behinderung leiden unter den Folgen des Erdbebens

Montag, 25 April 2016 naturkatastrophen  

CBM Italia Onlus

Quito (Fides) – Die Zahl der Opfer des jüngsten Erdbebens in Ecuador steigt: über 710 Tote und Vermisste wurden bisher registriert, von den rund 16.600 Verletzten befinden sich noch viele in einem kritischen Zustand. Dies teilt das National Amt für Krisenbewältigung mit. In sechs Provinzen wurde der Notstand ausgerufen: Esmeraldas, Manabí, Santa Elena, Guayas, Santo Domingo und Los Ríos.
Die Zahl der Sterblichkeit bei Menschen mit einer Behinderung ist in einem solchen Fall doppelt so hoch. In einer solchen Situation kümmert sich das italienische Hilfswerk CBM Italia in Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen vor Ort auch in Ecuador um Erdbebenopfer mit einer Behinderung und deren Angehörigen, aber auch um ältere und schwache Menschen, die mit Wasser, Lebensmitteln, Medikamenten, Gehhilfen und Unterkünften versorgt werden. “Insbesondere in der Provinz Esmeraldas versorgen wir die Menschen in Zusammenarbeit mit der Partnerorganisation OVCI und der Regierung mit der Bereitstellung von Gehhilfen und Rollstühlen“, so CBM.
(AP) (Fides 25/4/2016)


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