ASIEN/HEILIGES LAND - Gemeindezentrum für ausländische Arbeitnehmer in Tel Aviv versteht sich als “Oase des spirituellen Beistands“

Montag, 18 April 2016 minderjährige   ortskirchen   migranten  

Centro Notre-Dame de Valeur

Tel Aviv (Fides) – Vielfältige Initiativen für Migranten veranstaltet das Gemeindezentrum “Notre Dame de Grand valeur” im Süden von Tel Aviv für katholische Arbeitskräfte aus dem Ausland. Das Zentrum versteht sich als "Oase, wo die Besucher spirituellen Beistand, aber auch Fortbildungs und Freizeitangebote” finden, so Pater David Neuhaus, SJ, von der Abteilung für Migranrten des lateinischen Patriarchats in Jerzsalem.
Das Zentrum befindet sich in der Nähe des Busbahnhofs von Tel Aviv und umfasst ein Gebäude mit verschiedenen Räumlichkeiten, eine Kirche und eine Pfarrei für die katholischen Zuwanderer aus vielen unterschiedlichen Ländern. Von Freitagabend bis Sonntagmorgen werden sieben Gottesdienste gefeiert, an denen jeweils 400 Gläubige teilnehmen, die das Zentrum auch nach dem Gottesdienst zum Treffen mit Freunden und Anghörigen nutzen. Es handelt sich vor allem um ausländische Arbeitskräfte aus den Philippinen, Indien, Sri Lanka, Eritrea, Äthiopien, dem Sudan und anderen Ländern. Das Zentrum bietet auch Religionsunterricht für Kinder zur Vorbereitung auf den Empfang der Sakramente an.
"Das Zentrum ist ein Ort, wo Zuwanderer ein würdiges Leben finden”, so Pater Neuhaus. Dabei wird die Einrichtung von verschiedenen Hilfsorganisationen unterstützt, so dass es im Haus auch eine Kindertagesstätte und eine Pflegestation gibt. Der philippinische Priester Michael Grospe, der für die kommenden drei Jahre als Missionar vor Ort tätig sein wird und das Zentrum derzeit leitet, koordiniert Programme und pastorale Initiativen.
(PA) (Fides 18/4/2016)



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