AMERIKA/BOLIVIEN - Kongress zum Thema Menschenrechte und katholisches Gedankengut in Lateinamerika

Montag, 11 April 2016 universität   ortskirchen   christentum   politik  

La Paz (Fides) – Bei ersten internationalen Kongress zum Thema Menschenrechte und katholisches Gedankengut in Lateinamerika (7. bis 9. April, UCB, La Paz) wurde der Beitrag der katholischen Kirche zum Schutz der Menschenrechte auf individueller und kollektiver Ebene gewürdigt. Der Generalsekretär der Katholischen Universität, UCB, Carlos Derpic Salazar, erinnerte in einem historischen Rückblick an die Initiativen von Priestern und Bischöfen des Landes zu diesem Thema.
"Bolivien hat eine prophetische Kirche, die die Frohe Botschaft verkündet und Ungerechtigkeit anprangert, so Derpic, der namentlich an die Priester José Prats, Luis Espinal und Jorge Centellas und deren persönliches Engagement erinnerte. Die Bischofskonferenz habe bereits 1972 das Dokument “Würde und Freiheit” veröffentlicht, das Ungleichheit bei der Bildung in Städten und ländlichen Gebieten anprangerte und die Verabschiedung des „Staatssicherheitsgesetzes“ unter Garcia Meza verhinderte.
Der Rektor der UCB, Marco Antonio Fernandez, dankte den Teilnehmern der anlässlich des 50jährigen Gründungsjubiläums der Katholischen Universität veranstalteten akademischen Akts aus Italien, Ecuador, Spanien, USA, Argentinien, Mexiko, Brasilien und Bolivien.
(CE) (Fides, 11/04/2016)


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