ASIEN/INDIEN - Christ wegen Verkündigung des Evangeliums in der Öffentlichkeit verprügelt

Donnerstag, 7 April 2016 religiöse minderheiten   religionsfreiheit   verfolgung  

Patna (Fides) – Ein Mitglied einer pfingstkirchlichen Gemeinde wurde im Staat Bihar angegriffen und öffentlich gedemütigt, weil er in der Öffentlichkeit das Evangelium verkündete. Wie der Global Council of Indian Christians (GCIC) berichtet kam es zu dem Vorfall im Distrikt der Landeshauptstadt Patna, wo Deepak Kumar vor dem dortigen Bahnhofsgebäude in Barh aufgestellt hatte um über Christus zu sprechen und unter den Passanten das Evangelium zur verkünden, als sich plötzlich rund ein Dutzend gewaltbereite Männer näherten, bei denen es sich wahrscheinlich um hinduistische Extremisten handelte und auf in einschlugen, bis sie ihn halb nackt und verletzt am Straßenrand liegen ließen.
Der Vorsitzende des GCIC, Sajan K George, betont in diesem Zusammenhang: "Diese Männer haben kriminell gehandelt und müssen festgenommen werden. Kumar hat nichts getan, was gesetzlich verboten wäre: er unterhielt sich ganz einfach mit den Leuten und machte dabei von einer in der Verfassung festgelegte Freiheit gebrauch, wie dies auch hinduistische Prediger tun, die man oft auf den Straßen antrifft. Es darf dabei keine unterschiedlichen Kriterien geben, denn das Gesetz ist für alle gleich: auch Christen sind indische Staatsbürger".
(PA) (Fides 7/4/2016)



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