ASIEN/INDIEN - Radikale Hindus lösen pfingstkirchliche Gebetsversammlung auf

Dienstag, 5 April 2016 verfolgung   religiöse minderheiten   religionsfreiheit  

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New Delhi (Fides) – Rund 40 hinduistische Extremisten drangen in eine Gebetsversammlung einer pfingstkirchliche Gemeinde ein, wo sie das Gebet unterbrachen, die Gläubigen bedrohten und Bibeln beschlagnahmten. Wie der Global Council of Indian Christians (GCIC) berichtet, kam es zu diesem Vorfall am vergangenen Sonntag, den 3. April, im Distrikt Kawardha, im indischen Unionsstaat Chattisgarh.
“Chattisgarh hält den Rekord der Schandtaten, seitdem Radikale dort auf illegale Weise die Religionsfreiheit unterdrücken”, so der Vorsitzende des GCIC Sajan K George. „Im vergangenen Monat wurden im Distrikt zahlreiche Männer, Frauen und Kinder verprügelt und eine Kirche geschändet. Die Extremisten sind zunehmend gewaltbereit”.
Mit dem Phänomen der antichristlichen Gewalt befasst sich eine Konferenz auf Goa vom 5. bis 8. April. Bischöfe, Priester, Laien, Theologen und Menschenrechtsaktivisten werden in diesem Rahmen mit der religiösen Intoleranz in Indien erörtern.
(NC -PA) (Fides 5/4/2015)


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