AFRIKA/KENIA - Religionsführer beklagen Entstehung von bewaffneten Milizen vor der Wahl

Freitag, 1 April 2016

Nairobi (Fides) – Die Religionsführer Kenias appellieren an die Politiker mit der Bitte, „die Wahl nicht in eine Frage des Lebens oder des Todes verwandeln”. “Es ist unmoralisch und kriminell, wenn man um der eigenen Macht willen in Kauf nimmt, dass Kenianer sterben oder verstümmelt werden”, so die Religionsführer des Inter-Religious Council of Kenya in einer gemeinsamen Erklärung zur bevorstehenden Wahl.
Die Religionsvertreter beklagen in diesem Zusammenhang auch die Entstehung bewaffneter Milizen im Vorfeld der Wahl: “Wir sind entsetzt darüber, dass Politiker und Kandidaten Milizen gründen, die Gewalt in der Gesellschaft verbreiten sollen. Dies muss umgehend aufhören. Verkündet und praktiziert den Frieden und schafft keine Strukturen der Gewalt”.
Abschließend appelliert die Erklärung an das Verantwortungsbewusstsein der Unabhängigen Wahlkommission und bittet um vollständige Wahllisten und Garantien für ein korrektes Funktionieren der elektronische Geräte in den Wahllokalen.
(L.M.) (Fides 1/4/2016)


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