AMERIKA - Lebensmittelverschwendung: In Lateinamerika werden täglich 348.000 Tonnen weggeschmissen

Freitag, 1 April 2016 lebensmittelsicherheit   uno   armut  

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Lima (Fides) – In Lateinamerika und der Karibik werden täglich 348.000 Tonnen Lebensmittel weggeschmissen, mit denen 37% der hungernden Menschen in aller Welt ernährt werden können. Dies geht aus einem Bericht der Food and Agriculture Organization der Vereinten Nationen (FAO) zur Situation in Lateinamerika hervor, der dokumentiert, dass der Lebensmittelbedarf von 36 Millionen Menschen in der Region allein mit den Lebensmitteln gedeckt werden könnte, die von Lebensmittelgeschäften weggeschmissen werden: dies sind mehr als die Einwohner Perus oder die Menschen, die in Lateinamerika und der Karibik Hunger leiden.
Um dieser Situation entgegenzuwirken entwickeln die Regierungen in der Region mit Unterstützung der FAO mit Hilfe eines Expertennetzwerks eine regionale Strategie, in deren Rahmen ein regionales Bündnis das Problem bekämpfen soll.
Abschließend erinnert die FAO in ihrem Bericht daran, dass die Bekämpfung der Lebensmittelverschwendung ein wesentlicher Bestandteil des Planes für die Lebensmittelsicherheit, die Ernährung und die Hungerbekämpfung in der Gemeinschaft der Staaten Lateinamerikas und der Karibik ist (CELAC).
(CE) (Fides, 01/04/2016)



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