AFRIKA/SUDAN - Schlechte Hygiene und Überlastung führen zur Verbreitung von Krankheiten in Flüchtlingscamps

Mittwoch, 23 März 2016 gesundheitswesen  

UNAMID

Sortony (Fides) – Wasserversorgung und Hygienebedingungen sind in den Flüchtlingscamps in Nord-Darfur nicht ausreichen für alle, die nach den jüngsten Ausschreitungen aus dem Camp Jebel Marra fliehen mussten. Wie aus Daten der Vereinten Nationen hervorgeht, sind über 100.000 Personen allein diese Woche angekommen. Zu den Folgen der Überlastung und der prekären Wasserversorgung gehört vor allem die Verbreitung von Krankheiten. Besonders betroffen sind Kinder im Camp Kabkabiya, wo die medizinische Versorgung nicht gewährleistet ist. Wie eine Aktivisten gegenüber Radio Dabanga betont kam es vor einer Woche zu ersten Infektionen, die im Krankenhaus der United Nations–African Union Mission in Darfur (UNAMID) behandelt werden müssen: “Die Ärzte können jedoch nur 15 Patienten am Tag versorgen, von den vielen, die den langen Weg dorthin auf“. Die Einrichtung der UNAMID in Sortony südlich von Kabkabiya.
Das Büro der Vereinten Nationen für humanitäre Hilfe (OCHA) teilt mit, dass in Sortony, die Versorgung mit Trinkwasser die größte Herausforderung ist. Derzeit. Sortony ist die wichtigste Anlaufstelle für Flüchtlinge. Weitere kleinere Flüchtlingscamps gibt es Tawila und Kabkabiya. (AP) (Fides 23/3/2016)


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