AMERIKA/PANAMA - Flüchtlingskrise: 700 kubanische Migranten fordern diplomatische Lösung

Mittwoch, 16 März 2016 flüchtlinge   bischöfe   minderjährige   krisengebiete  

Jose Vasquez

Panama City (Fides) – Der Bischof von David, Kardinal José Luis Lacunza, will die Bischöfe von Panama über die Inhalte eines ihm vorliegenden Berichts zur Lage kubanischer Flüchtlinge in Paso Canoas informieren und sich mit ihnen über die Flüchtlingskrise beraten.
Wie Caritas Panama berichtet, bestätigt Siexdel Candanedo, der die Caritasstelle in Chiriqui leitet, dass sich in Paso Canoas derzeit über 700 kubanische Flüchtlinge aufhalten, darunter auch Kinder, schwangere Frauen und Kranke. Nach Aussage von Candanedo will Kardinal Lacunza sich auch zusammen mit den katholischen Priestern in Paso Canoas und freiwilligen Helfern für die Verbesserung der Lage der Flüchtlinge einsetzen.
Die Caritasstelle in Chiriqui brachte bereits Hilfsprogramme für kubanische Flüchtlinge auf den Weg, deren Situation jedoch kritisch bleibt, weil Hilfsmittel nicht in ausreichendem Maß zur Verfügung stehen und auch die notwendigen hygienischen Bedingungen vor Ort nicht gewährleistet sind.
Wie die „Justitia-et-Pax“-Kommission der katholischen Bischofskonferenz mitteilt baten unterdessen zahlreiche kubanische Flüchtlinge an der Grenze zwischen Panama und Costa Rica um Unterstützung bei der Einreise in die Vereinigten Staaten und um eine diplomatische Lösung in der Flüchtlingskrise.
(CE) (Fides, 16/03/2016)


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