AMERIKA/MEXIKO - Bischof Galván Galindo zum Verbot der “Drogenballaden”: “Musik soll eine positive Botschaft transportieren”

Samstag, 5 März 2016 evangelisierung   bildung   gewalt   bischöfe  

Coahuila (Fides) – "Musik soll zur Erbauung beitragen und nicht zerstörerisch sein! Diese Art von Musik, die heute modern ist, wird den Gemütszustand vieler Jugendlicher beeinflusse. Wenn sie solche “Drogenballaden” hören, dann werden sie versuchen Personen nachzuahmen, die illegale Aktionen propagieren, denn wer eine andere Musik hört, dem wird auch ein anderer Lebensstil gefallen”, so Bischof José Guadalupe Galván Galindo von Torreon (Coahuila, Mexiko).
Mit dieser Position unterstützt der Bischof das geplante Verbot der Verbreitung so genannter “narcocorridos” des Gouverneurs von Coahuila.
„Narcocorridos“ (Drogen-Balladen) sind ein musikalisches Subgenre des so genannten Corrido, die einst die Heldentaten der mexikanischen Revolution besangen, und heute die Welt der mexikanischen „Narcos“ thematisieren, weshalb sie auch als mexikanische Version des Gangsta-Rap bezeichnet werden.
Bischof Galván Galindo betont in diesem Zusammenhang, dass “Musik eine positive Botschaft transportieren kann, da sie eine universale Sprache ist, die auch zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts beiträgt”. “Genau deshalb müssen wir die Initiative des Gouverneurs unterstützen, denn er will nur das Beste für die Jugendlichen”, so der Bischof abschließend.
(CE) (Fides, 05/03/2016)


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