ASIEN/HEILIGES LAND - “Bethlehem calls Lourdes”: Städte-Partnerschaft soll palästinensische Christen unterstützen

Donnerstag, 3 März 2016 wallfahrten  

lpj.org

Bethlehem (Fides) – Lourdes und Bethlehem vereint ein “gemeinsames Schicksal”, denn "ohne Pilger währe Bethlehem nur ein kleines vergessenes Dorf in Palästina, wie das für Lourdes der Fall ist”, so die Bürgermeisterin von Lourdes, Josette Bourdeu, zu der besonderen Verbindung zwischen der Geburtsstadt Jesu und dem Marienheiligtum in den französischen Pyrenäen, bei dem Besuch einer von ihr geleiteten französischen Delegation im Heiligen Land, wo eine Städte-Partnerschaft zwischen der französischen und der palästinensischen Gemeinde unterzeichnet wurde, die die Kooperation zwischen beiden Städten künftig dynamische Gestalten soll.
Wie das lateinische Patriarchat Jerusalem berichtet soll die Partnerschaft vor allem zur Schaffung neuer Arbeitsplätze im Fremdenverkehrssektor beitragen. Unter anderem sollen religiöse Gegenstände, die von christlichen Handwerkern in Palästina hergestellt werden, verkauft werden. Im Rahmen der Zusammenarbeit sollen auch Projekte im Bereich der sozialen Wirtschaft entwickelt werden, die den Verkauf solcher religiöser Gegenstände in den katholischen Wallfahrtsorten in aller Welt fördern sollen, darunter auch Fatima, Tschenstochau, Guadalupe und Aparecida. Bereits 2012 wurde der “offizielle Rosenkranz” von Lourdes, von dem jedes Jahr 25.000 Exemplare verkauft werden, von einer Familie in Bethlehem aus Olivenholz hergestellt.
(GV) (Fides 3/3/2016).


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