ASIEN/IRAN - Für Christen ist die Teilnahme an der Wahl “Pflicht” und “Zeichen der Zugehörigkeit”

Freitag, 26 Februar 2016 politik  

Teheran (Fides) – Assyrische Christen und Christen anderer Konfessionen betrachten die Wahlbeteiligunt als eine “nationale Pflicht” und “in Zeichen der Zugehörigkeit zum iranischen Volk”, so der assyrische Abgeordnete Jonathan Betkolia zu der Einstellung von Christetn gegenüber der heutigen ersten Wahl seit der Abschaffung der internationalen Sanktionen gegen den Iran. Aus diesem Grund sei absehbar, „dass sie zahlreich teilnehmen werden, ebenso wie die anderen Komponenten der Gesellschaft“.
Die Wähler des großen asiatischen Landes wählen die Mitglieder des Parlements und der Expertenversammlung, die unter anderem auch den Obersten Religionsführer des Landes wählt.
Für christliche Minderheiten (75.000 Armenier, 20.000 Assyrer und Chaldäer) sind im Parlament 3 Sitze vorbehalten (2 für Armenier und einer für Assyrer). Ein weiterer Sitz ist für die jüdische Glaubensgemeinschaft vorbehalten (rund 25.000 Mitglieder) une einer für Zoroastrer. “Die Demokratie”, so der Abgeornete Karen Khanlari, der die armenische Glaubensgemeinschaft im iranischen Parlament vertritt “ist ein universaler Wert, der nur auf der Grundlage der Kultur und der Tradition des jeweiligen Landes umgesetzt werden kann. Im Iran wird die Demokratie im Kontext der schiitischen Religion umgesetzt. Diese Demokratie ist fest im religiösen Humus verwurzelt und garantiert Präsident Rohani ein Wahlbeteiligung vün über 80% der Wahlberechtigten”. (GV) (Fides 26/2/2016).


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