ASIEN/SYRIEN - Weitere 43 aus dem Khabur-Tal entführte assyrische Christen vom IS freigelassen

Dienstag, 23 Februar 2016 krisengebiete  

Aina

Hassakè (Fides) – Die Dschihadisten des Islamischen Staates (IS) ließen weitere 43 der insgesamt 250 aus den christlichen Dörfern im Kabur-Tal im Nordosten Syriens bei ihrem Vormarsch im Februar vergangenen Jahres verschleppten Personen freigelassen. Seither wurden immer wieder kleinere Gruppen von unterschiedlicher Größe freigelassen. Ende Oktober hatten die Dschihadisten das Video einer Hinrichtung von assyrischen Christen aus dem Khabur-Tal im Internet veröffentlichte (vgl. Fides 8/10/2015) und mit weiteren Hinrichtungen gedroht, sollte das geforderte Lösegeld nicht bezahlt werden.
Wie Beobachter aus Kreisen der assyrischen Kirche berichten, soll es sich bei der am gestrigen 22. Februar freigelassenen 43 Geiseln um die letzten Christen aus dem Khabur-Tal handeln, die sich noch in den Händen der Dschihadisten befanden. Unterdessen befinden sich weitere 180 syrische und assyrische Christen aus Qaryatayn seit der Eroberung der Stadt durch den Islamischen Staat am vergangen 6. August weiterhin in Geiselhaft.
(GV) (Fides 23/2/2016).


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