AMERIKA/ARGENTINIEN - Bischof Colombo wünscht “sozialen Konsens”

Freitag, 19 Februar 2016 armut   umwelt   bischöfe   dialog  


La Rioja (Fides) – Nachdem Staatspräsident Mauricio Macri "den Weg der Förderung von Bergwerksprojekten eingeschlagen hat”, sollte man “auch die Stimme des Volkes hören und sich um einen sozialen Konsens bemühen“. Dies betonte Bischof Marcelo Colombo von La Rioja gestern gegenüber der Presse: "Es ist wichtig, dass die Regierenden auch die Bevölkerung hören und darüber debattieren, ob die Aktivitäten Zustimmung in der Gesellschaft finden".
"Die Türen der Kirche sind immer offen für den Dialog unter den beteiligten Parteien”, so der Bischof bezüglich der Debatte im Zusammenhang mit der MIDAIS-Mine (vgl. Fides 5/11/2015), die „mit Zustimmung der Provinzregierung die Region verlassen musste, um soziale Konflikte in Famatina zu verhindern". "Ich erinnere insbesondere an die Notwendigkeit des sozialen Konsens im Falle von Projekten, die der Umwelt oder der Gesundheit der Menschen schaden”, so Bischof Colombo damals in einem viel gelesenen Hirtenbrief.
(CE) (Fides, 19/02/2016)


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