ASIEN/IRAK - Islamischer Stadt verbietet das Feiern des Valentinstags in Mossul

Montag, 15 Februar 2016 sektierertum  

Mossul (Fides) – An den wichtigsten Straßenkreuzungen in Mossul erinnerten in den vergangenen Tagen Plakate des Islamischen Staates daran, dass das Feiern des Valentinstages im Gedenken an den heiligen Valentin, Bischof von Terni und Schutzpatron der verliebten, verboten ist: Die Plakate, von denen das Informationsportal ankawa.com Bilder veröffentlichte, forderten dazu auf, sich von den westlichen Gewohnheiten zu distanzieren, die auf die Überlieferung von „ungläubigen Christen“ zurück gehen. Wie einheimische Beobachter berichten sollen Kämpfer der dschihadistischen Milizen in den vergangenen Tagen auch Märkte und Geschäfte kontrolliert haben, um festzustellen, ob dort typische Geschenke zum Verkauf angeboten wurden, wie sie sich Paare normalerweise vor der Besatzung durch den Islamischen Staat, schenkten.
Der Valentinstag, der am 14. Februar gefeiert wird, hatte sich in den vergangenen Jahrzehnten als „Fest der Verliebten“ auch unter jungen Arabern etabliert, unabhängig von deren Religionszugehörigkeit. Bereits in den vergangenen Jahren hatten dschihadistische Patrouillen und die Aufrufe aus den Lautsprechern radikaler Prediger die Geschäfte dazu aufgerufen, Artikel, die am Valentinstag verkauft werden aus ihren Lagern zu entfernen.
(GV) (Fides 15/2/2016).


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