ASIEN/SÜDKOREA - Jesuiten fördern Fortbildung über Migrationsphänomen

Samstag, 13 Februar 2016 menschenrechte   missionsinstitute  

Jesuit Asia Pacific Conference

Gimpo (Fides) – Die südkoreanische Provinz des Jesuitenordens brachte ein Fortbildungsprogramm auf den Weg, in dessen Rahmen junge Ordensmitglieder, die sich noch in der Ausbildung befinden, die Realität von Migranten in der Industriegesellschaft Koreas kennen lernen sollen. Durchgeführt wird das Programm vom Zentrum für Migranten der Jesuiten in Gimpo in der Provinz Gyeonggi. Wie die Generalkurie der Jesuiten mitteilt, gehört das Phänomen der Migration zu den Prioritäten der Ordenskonferenz Asien-Pazifik und das “Intensive Program on Migration in Korea (IPMK)” 2016 soll deshalb insbesondere die Reflexion über die Situation von Migranten anregen, die in den Gastländern oft ausgegrenzt werden und Opfer wirtschaftlicher und sozialer Diskriminierung sind.
Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (OIM), kommen weltweit die meisten Migranten mit zeitlich begrenzten Arbeitsverträgen aus Asien. Auch in der Region selbst ist das Migrationsphänomen sehr ausgeprägt. Zur Asien-Pazifik-Konferenz der Jesuiten gehören einige der wichtigsten Länder aus denen Migranten kommen, die in aller Welt arbeiten, darunter China, die Philippinen, Vietnam und Indonesien sowie mehrer wichtig Länder, in denen Migranten nach Arbeit suchen, wie Hong Kong, Singapur, Australien und Neuseeland.
(SL) (Fides 13/2/2016)


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