ASIEN/HEILIGES LAND - Trennmauer im Cremisan-Tal: Hohes Gericht lehnt Berufungsantrag ab

Montag, 1 Februar 2016

Beit Jala (Fides) – Das Hohe Gericht in Israel lehnt die jüngsten Berufungsanträge gegen die Wiederaufnahme des Baus der Trennmauer im Cremisan-Tal ab, die von den Schwestern des Klosters der Salesianer von Don Bosco in Beit Jala und den palästinensischen Besitzern der von den Enteignungsmaßnahmen betroffenen Felder eingereicht worden waren. Dies teilt die Society of St.Yves mit, die sich für den Schutz der Menschenrechte einsetzt und die die Schwestern bei der Antragsstellung unterstützte.
Das Hohe Gericht – heißt es in der Verlautbarung der Menschenrechtsgesellschaft – hatte die Möglichkeit eines Berufungsverfahren gegen die jüngsten Urteile in Betracht gezogen, mit denen die Fortsetzung der Bauarbeiten genehmigt worden war. Sowohl die Ordensschwestern, als auch die Grundstückseigentümer sollten damit das Recht auf Zugang zu ihrem Eigentum schützen können. Eine von der Society of St.Yves im Juli 2015 eingereichte Petition bat um eine vorherige Festlegung des Verlaufs der Mauer, vor einer tatsächlichen Wiederaufnahme der Arbeiten. Doch bereits seit August 2015 baut die israelische Armee in der Region Beir Onah weiter und riss dabei über 50 jahrhundertealte Olivenbäume aus.
(GV) (Fides 1/2/2016).


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