AFRIKA/SUDAN - Fünftausend Vertrieben suchen Zuflucht in der Hauptstadt von West Darfur

Mittwoch, 27 Januar 2016 vertriebene  

UNAMID

El Geneina (Fides) – Wie die Regierungskommission für humanitären Hilfen (HAC) und die Red Crescent Society (SRCS) des Sudan mitteilen, haben seit dem 10 Januar rund 5.000 Einwohner Mouli und die umliegenden Dörfer verlassen und nach El Geneina, der Hauptstadt von West Darfur geflüchtet. Die Einwohner von Mouli und Atia flohen vor Übergriffen militanter Hirten, von denen einer in der Umgebung von Mauli tot aufgefunden wurde. Wie das Büro der Vereinten Nationen für humanitäre Hilfen (OCHA) mitteilt, wurde die Zahl der Flüchtlinge im Sudan noch nicht genau registriert. Unterdessen registriert die HAC in Zusammenarbeit mit den Ortsvorstehern die Zahl derer, die sich im Camp Abu Zar in El Geneina aufhalten. Bisher wurden dort 130 Familien registriert, rund 650 Personen. Mitarbeiter der United Nations–African Union Mission in Darfur (Unamid) besuchten Mouli und Atia am vergangenen 12. Januar. Nach Angaben von Unamid wurde das Dorf Atia größtenteils verwüstet: 70 Häuser wurden dem Erdboden gleichgemacht. (AP) (Fides 27/1/2016)


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