MERIKA/KANADA - Bisherige Missionsdiözesen bereit für neue Formen der Verkündigung und Kooperation

Dienstag, 26 Januar 2016 päpstliche missionswerke   ortskirchen   bischofskonferenzen   evangelisierung  

Hamilton (Fides) – Sechs Kirchsprengel in Nordkanada, die bisher von der Kongregation für die Evangelisierung der Völker verwaltet wurden, gehen nun zum „allgemeinen Kirchenrecht über“: es handelt sich um die Erzdiözese Keewatin-Le Pas und die beiden Suffraganbistümer Churchill-Hudson Bay und Moosonee, sowie die Erzdiözese Grouard-McLennan mit den Suffraganbistümern Mackenzie-Fort Smith und Whitehorse. Dies gab der Heilige Stuhl gestern bekannt.
Die Kanadische Bischofskonferenz (CCCB) betont in einer von ihrem Vorsitzenden Bischof David Douglas Crosby, O.M.I., von Hamilton (Ontario) unterzeichneten Schreiben, die Bedeutung dieses Ereignisses. "Durch die Leitung und Unterstützung der Missionsgebiete in unserem Land hat der Heilige Stuhl dazu beigetragen, dass Missionare aus dem Ausland in unsren Gemeinden tätig sein konnten… Im Laufe der zeit wurden die Diözesen unseres Landes zunehmend selbständiger und fähig, ihre pastorale Arbeit selbst zu tragen und Missionare in anderen Länder zu entsenden. Mit dem Übergang der restlichen Diözesen im Norden zum allgemeinen Kirchenrecht tragen die sechs Bischöfe mit Unterstützung aller kanadischen Bischöfe und Katholiken die volle Verantwortung für die pastorale Tätigkeit ihrer Ortskirchen“.
Der Vorsitzende der Kanadischen Bischofskonferenz dankt für die „großzügige Unterstützung für die katholischen Missionen in Kanada“ und würdigt die „langjährige großherzige und Heldenhafte Zusammenarbeit vieler Priester, Ordensleute und Laien im pastoralen, erzieherischen und sozialen Bereich“. “Wir danken für die Arbeit in der Vergangenheit und haben aus guten Aktionen und Fehlern gelernt”, heißt es in dem Schreiben abschließend, “nun ist es an der Zeit neue Formen der Verkündigung und Kooperation zu entwickeln, damit wir als Arbeiter des Herrn in dessen Weinberg zusammenarbeiten”.
(CE) (Agenzia Fides, 26/01/2016)


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