AFRIKA/KENIA - Bischöfe bitten um das Gebet für die in Somalia gefallenen Soldaten

Donnerstag, 21 Januar 2016 bewaffnete gruppen   bischöfe  

Nairobi (Fides) - “Wir fühlen uns verbunden mit Männern und Frauen in Uniform, die ihren Dienst im benachbarten Somalia leisten und mit allen, die den selbstlosen Dienst an unsrem Land mit dem Leben bezahlt haben”, so die kenianischen Bischöfe in einem Beileidsschreiben zum Tod der kenianischen Soldaten des Kontingents der Afrikanischen Union in Somalia (AMISOM), die bei dem Anschlag der Schabaab-Milizen auf die Militärbasis El-Adde im Süden Somalias am vergangenen 15. Januar ums Leben kamen (vgl. Fides 18/1/2016).
In ihrem Schreiben bitten die Bischöfe die Bürger Kenias um Solidarität “mit den Familien und Angehörigen der gefallenen Helden. Das von unseren Soldaten in Somalia vergossene Blut soll zur Einheit unseres Landes im Zeichen der Liebe und der Solidarität beitragen“.
Dabei bitten die Bischöfe um das Gebet “für unsere Brüder und Schwestern in Somalia, die seit Jahrzehnten keinen Frieden kennen, damit dieser eines Tages in ihr Land zurückkehren möge. Wir bitten die internationale Staatengemeinschaft um das gemeinsame Engagement mit Kenia dafür, dass dies sobald wie möglich geschieht”.
Eine Woche nach dem Anschlag gibt es noch keine endgültige Bilanz der Opfer. Nach einer ersten provisorischen Bilanz sollen mindestens 30 Soldaten ums Leben gekommen sein, während die lokale Presse in Nairobi vermutet, dass über einhundert Soldaten getötet wurden. Mehrerer Soldaten sollen von den Schabaab-Milizen verschleppt worden sein. (L.M.) (Fides 21/1/2016)


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