ASIEN/SYRIEN - Sechzehn Christen aus Khabur von Dschihadisten aus der Geiselhaft entlassen

Freitag, 15 Januar 2016 krisengebiete  

AINA

Hassakè (Fides) – Dschhadisten des so genannten Isalmischen States (IS) haben am gestrigen 14. Januer 16 weitere assyrische Christen freigelassen, die zu der Gruppe von Geiseln gehörten, die am vergangenen 23. Februar aus den Dörfern im Khabur-Tal in der Provinz Hassakè im Nordosten Syriens verschleppt wurden. Unter den aus der Geiselhaft entlassenen Christen befinden sich auch acht Kinder. Alle Geiseln befinden sich in einem guten Gesundheitszustand. “Dieses mal”, so Erzbischof Jacques Behnan Hindo von Hassakè-Nisibi, “wurden die Geiseln in der Nähe von Tel Tamar freigelassen, von wo aus sie sich auf den Weg in ihr Heimatdorf Tel Jazira machten”.
Im Februar dieses Jahres wurden insgesamt rund 250 Christen aus dem Khabur-Tal verschleppt. Seither wurden immer wieder kleinere Gruppen freigealssen. Zuletzt waren es am 25. Dezember insgesamt 25. “Derzeit befinden sich nach unseren Rechnungen noch rund siebzig Geiseln in den Händen des Islamischen Staates so Erzbischof Hindo.
Anfang Oktober veröffentlichte der IS die Hinrichtung von drei Christen aus dem Khabur-Tal (vgl Fides 8/10/2015). Die Botschaft des Videos lautete damals: wird das verlangte Lösegeld für die Freilassung der Geiseln nicht bezahlt, werden die Hinrichtungen fortgesetzt werden. (GV) (Agenzia Fides 15/1/2016).


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