ASIEN/IRAK - Chaldäischer Patriarch will beim “Fasten von Ninive” um das Ende der Konflikte im Nahen Osten bitten

Dienstag, 12 Januar 2016 krisengebiete  

Bagdad (Fides) – Chaldäische Christen fasten bereits drei Wochen vor Beginn der eigentlichen Fastenzeit im Rahmen der so genannten „Bautha d'Ninwaye“ (Fasten von Ninive): drei Tage lang werden die chaldäischen Christen von Mitternacht bis zum Mittag des kommenden Tages weder Speisen noch Getränke zu sich nehmen.
Anlässlich des bevorstehenden “Fastens von Ninive” ruft der chaldäische Patriarch Luis Raphael I. die chaldäischen Gemeinden auf das Beten und Fasten im Zeichen der Rückkehr der Einheit und des friedlichen Zusammenlebens im Irak und im Nahen Osten zu begehen.
Das Fasten von Ninive geht auf den Propheten Jona zurück, der die Stadt in der Nähe des heutigen Mossul und ihre Einwohner aufforderte Buße zu tun (vgl. Jona 3,1) und die Stadt vor dem Unheil, das Gott angedroht hatten retten konnte.
In seiner Verlautbarung zum bevorstehenden Fasten erinnert der chaldäische Patriarch abschließend daran, dass der Irak sich heute mit einem “tödlichen Konflikt” konfrontiert sehe, der durch religiösen Fanatismus geschürt wird, weshalb alle aufgerufen seinen das Beten und Fasten der Umkehr zur Gewaltlosigkeit zu widmen. (GV) (Agenzia Fides 12/1/2016).


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