AMERIKA/HONDURAS - Flüchtlingsbüro der Bischöfe: “Es ist traurig, wenn wir mit ansehen müssen, wie Mütter und ihre Kinder ausgewiesen werden

Montag, 11 Januar 2016 minderjährige   flüchtlinge   politik  

Tegucigalpa (Fides) – Das Flüchtlingsbüro der Bischofskonferenz von Honduras bittet den US-amerikanischen Präsident Barack Obama um die Einstellung der Massenausweisungen zentralamerikanischer Migranten. "Wir bitten die US-amerikanischen Behörden keine Zuwanderer aus Mittelamerika auszuweisen”, so Lidia Souza vom Flüchtlingsbüro der Bischöfe im Gespräch mit der spanischen Nachrichtenagentur EFE.
Razzien gegen Zuwanderer “sind nichts Neues“ sondern eine Praxis der zuständigen Behörden der Vereinigten Staaten, wenn es um die Ausweisung von Zuwanderer, insbesondere aus Mittelamerika geht, so Souza. "Es ist traurig mit anzusehen, dass auch Mütter mit ihren Kindern ausgewiesen werden”, so die Leiterin der Flüchtlingsstelle der Bischofskonferenz.
Am vergangenen Mittwoch, den 6. Januar, kehrten 19 aus den USA ausgewiesene Minderjährige mit ihren Müttern zurück. Unterdessen bat der Präsident von Honduras, Juan Orlando Hernández, die Konsulate und die zuständigen Stellen der Botschaft seines Landes um eine angemessene Begleitung und Beratung der Bürger. (CE) (Fides, 11/01/2016)


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