EUROPA/DEUTSCHLAND - Aktion Sternsinger in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen

Freitag, 18 Dezember 2015 missionarische Öffentlichkeitsarbeit   päpstliche missionswerke  

Die Sternsinger Kindermissionswerk

Aachen (Fides) – Zum 58. Mal werden rund um den 6. Januar 2015 in ganz Deutschland die Sternsinger unterwegs sein. Mit dem Leitwort „Segen bringen, Segen sein. Respekt für dich, für mich, für andere- in Bolivien und weltweit“.
„Bolivien ist eines der der ärmsten Länder Lateinamerikas. Die Mehrheit der Bevölkerung ist indigen geprägt ist, wird aber trotzdem diskriminiert …Kinder sollen lernen, andere zu respektieren und wertschätzend und fair miteinander umzugehen“, erläutert Prälat Krämer, Präsident des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“ das diesjährige Motto und das Beispielland.
Festlich gekleidet und mit einem Stern vorneweg sind jedes Jahr rund um den 6. Januar bundesweit 500.000 Sternsinger unterwegs. In rund 12.500 katholischen Pfarrgemeinden bringen sie als Heilige Drei Könige mit dem Kreidezeichen „C+B+M“ den Segen „Christus mansionem benedictat- Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen und sammeln für Not leidende Gleichaltrige in aller Welt. Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion Dreikönigssingen zur weltweit größten Solidaritätsaktion entwickelt, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren.
Am 4. Dezember 2015 wurde das „Sternsingen“ in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen worden. „Ich bin sehr erfreut, dass der Einsatz der Sternsinger prominent gewürdigt wird“, so Kardinal Reinhand Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. „Die vielen engagierten Kinder, Jugendlichen und begleitenden Erwachsenen sind ein sichtbares Zeichen für eine aktive und bewegte Kirche in Deutschland, die einen alten Brauch lebendig fortführt in christlicher Nächstenliebe und Solidarität mit benachteiligten Kindern in aller Welt“. (MS) (Fides, 18/12/2015)


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