ASIEN - Jugendbeauftragte der asiatischen Kirchen: “Junge Menschen dürsten nach Gott”

Montag, 26 Oktober 2015 jugendliche  

Bangkok (Fides) – Angesichts von moralischem Relativismus, religiöser Diskriminierung, Armut und Ausgrenzung sollen asiatische Jugendliche als “Agenten des Evangeliums” auftreten. Dies wünschen sich die kirchlichen Jugendbeauftragten der asiatischen Länder, die vor kurzem auf Einladung der Abteilung für Laien und Familie der Asiatischen Bischofskonferenz in Malaysia zusammengekommen waren.
Insgesamt nahmen 95 Delegierte aus verschiedenen Ländern teil, die über die Früchte der Jugendpastoral in Asien berichteten. “Die Jugendlichen sind ein Segen für unsere Kirche, wofür wir dankbar sind”, heißt es im Schlussdokument der Veranstaltung. "Sie sind auf der Suche nach ihrer Identität, nach Wahrheit und Lebenssinn…sie dürsten nach Gott und suchen tiefgehende Beziehungen…. Angesichts der raschen Entwicklung in den asiatischen Gesellschaften und den Auswirkungen des technologischen Fortschritts, brauchen sie sinnvolle Leitlinien, die das Selbstvertrauen fördern“.
“Wirtschaftliche Gründe führen dazu, dass es viele junge Migranten gibt“, heißt es in dem Dokument weiter, „In einigen Teilen Asiens sind besonders viele Jugendliche unter den Opfern des Menschenhandels und der Ausbeutung“. Dabei reiche Bildung und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, sie internationale Organisationen anbieten oft nicht aus, sondern es bestehe „die Notwendigkeit der Förderung einer Beziehung zu Gott”.
Jugendpastoral bedeute, “sich sorgen und mitfühlen, insbesondere mit Blick auf Randgruppen der Gesellschaft; Aufnahmebereitschaft und Interesse an jungen Menschen, Geduld und Bemühen um authentische Beziehungen; ein offenes und vorurteilsfreies Ohr und Respekt, damit ein Dialog entstehen kann, der zum Schatz der Lehre und der Erfahrung Christi führt”. (PA) (Fides 26/10/2015)


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