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Asia

2003-09-12

ASIEN/INDIEN - MINISTERPRÄSIDENT DES KASCHMIR LOBT KATHOLISCHE SCHULEN: DIE VON KATHOLISCHEN MISSIONAREN UND INSTITUTEN VERMITTELTE BILDUNG IST EIN SCHMUCKSTÜCK DER INDISCHEN KIRCHE

Srinagar (Fidesdienst) – Der Ministerpräsident des indischen Staates Jammu-Kashmir, Mufti Mohammed Syeed lobte öffentlich das katholische Erziehungswesen. Zum Beginn des neuen Schuljahres wies er in seiner Ansprache an die versammelten Eltern, Lehrer und Schüler vor allem auf die hohe Qualität der von den katholischen Schulen und den von Missionaren geführten Instituten vermittelte Bildung hin. Außerdem seien sie in der Lage „Wunden unter der Bevölkerung zu heilen“, indem sie „Menschen aller Klassen und Religionen die best möglichste Ausbildung ermöglichen“. Dabei lobte er auch insbesondere den Dienst an Armen, Waisen, Ausgegrenzten in Kaschmir, Indien und auf der ganzen Welt. „In Kaschmir gibt es durch Krieg und Terrorismus viele Waisen“, so der Ministerpräsident, der den katholischen Schulen auch den notwendigen Schutz durch die Sicherheitskräfte seines Landes versprach.
Von den rund 9 Millionen Einwohnern des Kaschmir sind rund 12.000 Katholiken. Es gibt 41 Priester, 160 Schwestern und 20 Katechisten. Zahlreiche Schulen befinden sich in Trägerschaft der katholischen Kirche. Sie werden auch von Kindern aus muslimischen und hinduistischen Schulen besucht.
„Wenn wir in den Dörfern Schulen bauen, dann gewinnen wir das Vertrauen der Menschen, was zum Aufbau guter Beziehungen beiträgt, da wir uns für die Zukunft der jungen Menschen einsetzen. Dies ist unsere Methode der Evangelisierung: wir versuchen den Menschen beim Wachstum zu helfen und ihnen Würde zu geben, wie dies Mutter Teresa bei ihrer Arbeit unter den ärmsten getan hat. Wir benötigen finanzielle Mittel, damit wir Grundstücke kaufen, Schulen bauen und Lehrer bezahlen können … doch wir haben große Hoffnung, was die Evangelisierung anbelangt!“, bekräftigte Bischof Celestine Elampassery von Jammu-Srinagar in einem Interview mit dem Fidesdienst.
Die katholische Kirche wurde im Kaschmir 1952 errichtet und hat einen einzigen Bischof, dessen Bistum das flächenmäßig zweitgrößte Bistum des Landes. (PA) (Fidesdienst, 12/9/2003 – 30 Zeilen, 304 Worte)

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