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Vaticano

2003-05-09

VATIKAN - KARDINAL SEPE BEI DER GENERALVERSAMMLUNG DER PÄPTSLICHEN MISSIONSWERKE: „UNSERE AUFGABE IST DIE MISSIONSANIMATION UND SIE IST ANGESICHTS DER GROSSEN HERAUSFORDERUNGEN, DIE UNS ERWARTEN, AKTUELLER UND DRINGLICHER DENN JE“

Rom (Fidesdienst) – „Die Aufgaben eines Nationaldirektors der Päpstlichen Missionswerke ist einerseits interessant und erfüllend, doch sie sind andererseits auch schwierig und wichtig für das missionarische Leben der einzelnen Ortskirchen und der Weltkirche“, so Crescenzio Kardinal Sepe, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker in seiner Eröffnungsansprache zur Jahresgeneralversammlung der Päpstlichen Missionswerke (PMW), in der er sich insbesondere mit dem Thema Missionsanimation befasste. Die neu ernannten Nationaldirektoren hatten bereits an einer ersten für sie vorbehaltenen Sitzung teilgenommen, die bereits am 4. Mai begonnen hatte.
„Die Aufgabe der Animation, die euch als besonderes Mandat von der Kirche übertragen wurde, kommt vom Herrn Jesus Christus. Aus dem Auftrag des Herrn, in die ganze Welt zu gehen und das Evangelium allen Geschöpfen zu verkünden, ergibt sich für die Kirche die Pflicht den Glauben und das Heil Christi zu verkünden“, so der Kardinalpräfekt an die Nationaldirektoren der Päpstlichen Missionswerke. „Eure Aufgabe stellt euch in den Mittelpunkt des kirchlichen Lebens und eure Verantwortung gegenüber euren Ortskirchen und gegenüber der Weltkirche ist groß. Wenn es zutrifft, dass, wie der Papst schreibt, die missionarischen Animation in der letzten Zeit schwächer geworden ist, dann ist es notwendig, dass wir allem mit Mut und Begeisterung etwas dafür tun, dass diese Tendenz sich ändert, die vor allem in den Missionsländern großen Schaden verursacht hat.“
Kardinal Sepe erinnerte sodann daran, dass die den Päpstlichen Missionswerken anvertraute missionarische Animation „sehr schwierig zu beschreiben ist, das sie zahlreiche Ideen, Gefühle und Handlungen umfasst, deren Summe nicht einfach mit Zahlen oder einfachen Definitionen errechnet werden kann“. Ohne missionarische Animation könne es kein Missionsleben geben, denn „es handelt sich dabei um pastorales Handeln, dass Personen, Institutionen und christliche Gemeinden, mit einem Wort, die ganzen Ortskirchen, die zusammen mit dem Papst die Weltkirche bilden, ein missionarisches Wesen verleiht.“
Der Kardinalpräfekt begrüßte die zahlreichen Initiativen, die in den einzelnen Ländern ergriffen wurden, um diese missionarische Animation zu verwirklichen und forderte gleichsam auf, auch einen weiteren wichtigen Aspekt nicht zu vernachlässigen, nämlich die Förderung der Missionsberufe. „Aus dem Engagement für die missionarische Animation ergibt sich die Möglichkeit, eine Lösung für das große Problem der materiellen Zusammenarbeit zwischen den Kirchen zu finden“, so Kardinal Sepe abschließend. „Denn je mehr Gläubige geistlich angeregt werden um so mehr sind bereit, die eigenen Güter für ein so edles und für das Leben der Kirche notwendiges Anliegen bereitzustellen“.(SL) (Fidesdienst, 9/5/2003 – 39 Zeilen, 427 Worte)

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