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Europa

2003-09-02

EUROPA/ITALIEN - WIR DÜRFEN NICHT NUR DEMOLIEREN SONDERN WIR SOLLTEN UNS VIELMERH FÜR DEN AUFBAU NEUER WEGE DER MISSION ENGAGIEREN, DIE DER HEUTIGEN WELT ENTSPRECHEN: WOCHE DER MISSIONARISCHEN SPIRITUALITÄT UND AUSBILDUNG IN ASSISI

Assisi (Fidesdienst) – Die Missionszentralen der Diözesen sollen „geschwisterliche Equipes“ werden, denen es gelingt den Pfarreien die missionarische Dimension der Kirche auf konkrete Weise zu vermitteln; die Pfarrgemeinden sollen sich darum bemühen angemessenen Methoden und Worte zu finden, damit die Botschaft der Hoffnung und des Heils zu allen Menschen des eigenen Gebiets gelangt; die Wege der Neuevangelisierung erfordern neue Bereiche der missionarischen Tätigkeit wie zum Beispiel die Beilegung von Konflikten, den Beistand für Menschen, die mit existenziellen Schwierigkeiten kämpfen, … So lauten die Vorschläge der verschiedenen Arbeitsgruppen der „Woche der missionarischen Spiritualität und Ausbildung“, doe vom Italienischen Büro für missionarische Zusammenarbeit zwischen den Kirchen organisiert wurde und am 30. August in Assisi zu Ende ging.
In seiner Ansprache erläuterte der Leiter des Büros für missionarische Zusammenarbeit, Msgr. Giuseppe Andreozzi, das Motto der Veranstaltung „Kirche als Haus und Schule der Gemeinschaft“ und betonte dabei, dass dieses vor allem Thema zur Vorbereitung auf den Nationalen Missionskongress dienen sollte, der vom 27. bis 30. September 2004 in Montesilvano (Pescara) unter dem Motto „Gemeinschaft und Mitverantwortung für die Mission“ stattfinden wird.
Bischof Luigi Bressan von Trient erinnerte die Teilnehmer in seiner Ansprache daran, dass es wichtig ist, nicht nur das zu demolieren, was nicht richtig ist. Vielmehr solle man dem Vorbild des hl. Franz von Assisi und der hl. Klara folgen und dafür kämpfen, dass neue Wege der Mission entstehen, die den Erfordernissen der heutigen Welt entsprechen und vor allem eine Antwort auf die Frage sind, mit der sich Jesus an Petrus wandte: „Liebst du mich?“. (SL) (Fidesdienst, 2/9/2003 – 27 Zeilen, 283 Worte)

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