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Akte des Hl.Stuhls

2005-06-21

OZEANIEN/WALLIS UND FUTUNA - Bischof von Wallis und Futuna zurückgetreten und Nachfolger ernannt

Vatikanstadt (Fidesdienst) - Papst Benedikt XVI. hat am 20. Juni 2005 den von Bischof Lolesio Fuahea von Wallis und Futuna entsprechend Can. 401 §1 eingereichten Rücktritt angenommen und den bisherigen Vikar der Maristenprovinz Pazifischer Ozean, Pater Ghislain de Rasilly, SM, zu seinem Nachfolger ernannt.
Der neue Bischof wurde am 9. Juli 1943 in Juvardeil, bei Chateauneuf (Diözese Angers, Frankreich) geboren. Er besuchte die Grundschule in Paris und die weiterführende Schule „Notre Dame de Buky“. Danach trat er in das Noviziat der Maristen in La Neyliére (Diözese Lyon) ein und studierte Philosophie und Theologie in Sainte Foy de Lyon. Am 6. November 1971 wurde er in Paris zum Priester geweiht. Danach hatte er folgende Ämter inne: Kaplan im Kolleg der Maristen „St. Pierre Chanel“ in Thionville (1971-1973); Mitarbeiter der Gemeinschaft der Maristen in Tyé (Neukaledonien) (1973-1981); Mitarbeiter der Gemeinschaft der Maristen in Pouébo (Neukaledonien) (1981-1986); Fortbildungskurs an der katholischen Fakultät in Paris (1985-1987); Oberer der Maristengemeinschaft und Pfarrer in Pouébo (1987-1995); Oberer der Region Neukaledonien( 2001-2003); Universitätskaplan und Kaplan der weiterführenden Schulen in Noumé (1995-2002). Seit 2003 Vikar der Ordensprovinz Pazifischer Ozean mit Sitz in Suva.
Die Inseln Wallis und Futuna bilden einen Archipel im Pazifik. Das Festland hat eine Ausdehnung von 274 qkm. Seit 1959 gehören die Inseln zu den französischen Überseegebieten. Die beiden Hauptinseln sind Wallis mit der Hauptstadt Matá’utu und Futuna. Die ersten Maristen Missionare kamen 1837 auf den Archipel. Am 11. November 1935 wurde das Apostolische Vikariat errichtet, das am 21. Juni 1966 in den Rang einer Diözese erhoben wurde und die Suffragandiözese Nouméa (Neukaledonien) erhielt. Die Diözese hat rund 14.000 Einwohner, 5 Pfarreien, 10 Priester (9 Diözesanpriester, davon 2 in Frankreich, und ein Ordenspriester), 5 Laienbrüder, 40 Ordensschwestern und 6 Große Seminaristen. (SL) (Fidesdienst, 21/06/2005 - 27 Zeilen, 297 Worte)

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