AMERIKA/BRASILIEN - „Als der neue Papst Benedikt XVI. gewählt wurde habe ich mich sofort mit großer Freude vor dem Willen Gottes verneigt, denn ich glaube, dass dieser Mann derjenige ist, den Gott wollte“, so der Vorsitzende der Brasilianischen Bischofskonferenz, Kardinal Geraldo Majella Angelo

Montag, 25 April 2005

Rom (Fidesdienst) - „Die Wahl eines Papstes ist ein Akt des Glaubens und keine politische Handlung. Deshalb war ich mir sicher, dass abgesehen von der Person, die ausgehend vom Glauben in das Amt des Vikars Christi gewählt werden würde, es Christus selbst ist, der seine Kirche Leitet und demzufolge würde er durch den Heiligen Geist die Wahl auf denjenigen vereinen würde, der sein Vikar auf Erden sein sollte“, so Kardinal Geraldo Majella, Erzbischof von Sao Salvador da Bahia und Vorsitzender der Brasilianischen Bischofskonferenz (CNBB). „Als der neue Papst Benedikt gewählt wurde habe ich mich sofort mit großer Freude vor dem Willen Gottes verneigt, denn ich glaube, dass dieser Mann derjenige ist, den Gott wollte, trotz aller Mängel, die er als Mensch haben könnte“. In diesem Sinn „habe ich mir sehr gefreut und wusste sehr wohl, dass diese Person nicht eine Kopie seiner Vorgänger ist und auch seinem Vorgänger gar nicht gleich sein kann, sondern eine Person, die den Weg heute fortsetzen wird, die die Kirche seit 2000 in der Geschichte beschreitet“. In ihm setzt sich die Kirche auch heute fort und besteht trotz aller Herausforderungen, denen sie gegenüber steht und sie wird bis zum Ende der Zeit fortbestehen, weil Christus versprochen hat, dass er bis zum Ende der Zeit bei seiner Kirche sein wird, so der Vorsitzende der CNBB.
„Der neue Papst Benedikt XVI., den wir bis heute lange Jahre als Kardinal Ratzinger kannten, ist ein frommer Mann mit einer großen und außergewöhnlichen theologischen, biblischen und philosophischen Kultur. Der neu gewählte Papst, das kann man nicht leugnen, ist ein sehr intelligenter Mensch, der sich sehr klar ausdrückt, weshalb man immer versteht was er meint und was er sagt. Seine Klarheit wird ein wertvolles Instrument im Dialog mit den Menschen und mit der Welt sein. Wie bei seiner Erfahrung im dienst an der Weltkirche wird dies ihm auch dabei helfen, seine Aufgabe als Vikar Christi zu erfüllen.“
Zur Reaktion der Menschen in Brasilien erklärte Kardinal Majella Agnelo, er sei gewiss, dass “auch die Menschen in Brasilien dem neuen Papst treu folgen werden. „Als Johannes Paul II. zum Papst gewählt wurde, kannte ihn niemand, doch bereist bei seinem ersten Besuch in Brasilien entstand ein Band der Freundschaft und der Sympathie zwischen ihm und den Menschen, die ihn umgehend als „Johannes von Gott“ bezeichneten. So wird es auch mit dem neuen Papst sein, der im Glauben angenommen werden wird und zu mit dem später durch das gegenseitige Kennenlernen ein wunderbares Einverständnis entstehen wird“, so der Kardinal. (RZ) (Fidesdienst, 25/04/2005 - 34 Zeilen, 453 Worte)


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