VATIKAN - „A Ligth against Human Trafficking“: am 8. Februar ruft der Vatikan zum ersten Gebetstag gegen Menschenhandel statt

Mittwoch, 4 Februar 2015

Vatikanstadt (Fides) – Unter dem Motto „Ein Licht gegen den Menschenhandel“ ruft der Vatikan am , kommenden 8. Februar erstmals zu einem Gebetstag gegen den Menschenhandel auf. Der von der Internationalen Vereinigungen der Ordensoberen von Männer- und Frauenorden (UISG und USG) auf den Weg gebracht Gebetstag findet am Fest der im Jahr 2000 heiliggsprochenen Josephine Bakhita statt: sie kam als ehemalige sudanesische Sklavin nach Rom und wurde dort Ordensschwester. Die Initiative steht unter der Schirmherrschaft der Kongregation für die Orden, des Päpstlichen Rates für Migranten und des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden.
Wie aus den Statistiken der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) für das Jahr 2014 hervorgeht, gibt es weltweit rund 21 Millionen Opfer von Menschenhandel.
Wie Schwester Gabriella Bottani, SMC, bei der Pressekonferenz zur Initiative betont, soll der Tag des Gebets und der Reflexion dazu beitragen, dass der gemeinsam zu beschreitende Weg erkannt wird, die Finsternis zu erhellen, die durch die Ausbeutung verursacht wird, all jenen Hoffnung schenken, die Opfer des Menschenhandels sind, die Gedanken und die Herzen verändern und die Oberflächlichkeit und Gleichgültigkeit gegenüber Brüdern und Schwestern beenden, Kraft zum gemeinsamen Handeln schenken und das Engagement für die Freiheit und der Würde des Menschen stärken. (SL) (Fides 04/02/2015)


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