VATIKAN - „Tag des gottgeweihten Lebens“: Ordensgemeinschaften wachsen in Afrika und Asien

Montag, 2 Februar 2015

Vatikanstadt (Fides) – Am Fest der Darstellung des Herrn (2. Februar) feiert die katholische Kirche den von Papst Johannes Paul II. vor 19 Jahren eingeführten “Tag des gottgeweihten Lebens”. Im “Jahr der Orden” (30. November 2014 – 2. Februar 2016), das Papst Franziskus 50 Jahre nach der Veröffentlichung des Konzilsdekrets "Perfectae caritatis" über die Erneuerung des Ordenslebens ausrief, ist dieser Tag von besonderer Bedeutung.
Aus diesem Anlass veröffentlicht der Fidesdienst aktuelle Statistiken (Quelle: Statistisches Jahrbuch der katholischen Kirche) zur Präsenz der Ordensleute in aller Welt. In Klammern sind jeweils Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr angegeben. Die Zahl der Ordenspriester beträgt weltweit insgesamt 134.752. Damit stieg die Zahl wie bereits in den Vorjahren in Afrika (+169) und Asien (+768), rückläufig waren die Zahlen in Amerika (-477), Europa (-742) und Ozeanien (+38).
Die Zahl der Laienbrüder stieg weltweit ebenfalls und liegt damit bei insgesamt 55.314. Anstiege gibt es in Afrika (+53) und Asien (+138), Europa (+137) und Ozeanien (+81) während die Zahl dieses Jahr nur in Amerika (-180) zurückging. Die Zahl der Ordensschwestern ging auch dieses Jahr wieder weltweit zurück (–10.677) und beträgt damit insgesamt 702.529. Nach Kontinenten gegliedert entsteht folgendes Bild: einen Anstieg gab es auch dieses Jahr in Afrika (+727) und Asien (+2.167), einen Rückgang in Amerika (–4.288), Europa (-9.051) und Ozeanien (–232).
Die Zahl der Mitglieder von Säkularinstituten für Männer beträgt weltweit insgesamt 711 stieg damit im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 58 an. Nach Kontinenten aufgeteilt stieg die Zahl dieses Jahr auf allen Kontinenten: Afrika (+2), Amerika (+28), Asien (+21) und Europa (+7) und blieb in Ozeanien ein weiteres Mal unverändert.
Die Zahl der Säkularinstitute für Frauen stieg dieses Jahr um 138 zurück. Sie haben weltweit insgesamt 24.704 Mitglieder. Die Anzahl stieg in Afrika (+37), Amerika (+225) und Asien (+74) und ging in Europa (-196) und Ozeanien (-2) zurück. (SL) (Fides 2/2/2015)


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