EUROPA/SPANIEN - Bischöfe fordern Mitspracherecht der Migranten bei der Bewertung von Asylanträgen

Freitag, 9 Januar 2015

Albacete (Fides) – Die spanischen Bischöfe fordern von der Regierung des Landes Mitspracherecht für Migranten bei der Bewertung von Asylanträgen, wenn es darum geht, zu beurteilen ob es sich bei den Antragstellern um Gewaltopfer handelt. Damit soll die tatsächliche Umsetzung der Gesetze und des internationale Rechts gewährleistet werden.
Der Präsident der bischöflichen Kommission für Migranten, Bischof Ciriaco Benavente von Albacete, betonte bei der Präsentation des Tages der Migranten und Flüchtlinge 2015 unter dem Motto “Kirche ohne Grenzen: Mutter für alle” (18. Januar): "Wir fordern nicht zuviel!”. Man müsse Migranten Gehör schenken, “um bewerten zu können, ob sie tatsächlich Anspruch auf Asyl haben”.
Spanien ist derzeit zusammen mit Lampedusa (Italien) und Arizona (USA) einer der Brennpunkte der Migration.
In leben derzeit offiziell 5 Millionen Zuwanderer. "Wir sind selbst Nachfahren von Migranten und dies hat die spanische Gesellschaft heute vergessen”, so der Bischof. (CE) (Fides, 09/01/2015)


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