VATIKAN - Erster Internationaler Aktions- und Gebetstag gegen Menschenhandel

Mittwoch, 26 November 2014

Roma (Fides) – Der Erste Internationale Tag des Gebets und der Reflexion gegen den Menschenhandel wird weltweit in Diözesen und Pfarreien, Pfarrgruppen und Schulen am kommenden 8. Februar 2015, dem Fest der heiligen sudanesischen Sklavin Josephine Bakhita stattfinden, die nach ihrer Freilassung Ordensschwester und im Jahr 2000 heiliggesprochen wurde. Die Initiative wurde vom Päpstlichen Rat für Migranten in Zusammenarbeit mit dem Päpstlichen Rat für Gerechtigkeit und Frieden und den Internationalen Vereinigungen der Ordensoberen der Männer- und Frauenorden (UISG e USG) auf den Weg gebracht.
Ziel des Aktionstags “ist die Förderung eines Bewusstseins und der Reflexion über die globale Situation der Gewalt unter der viele Menschen leiden, die keine Stimme habe, nichts zählen und niemand sind: denn sie sind ganz einfach Sklaven. Gleichsam will man versuchen durch konkrete Aktionen Antworten auf diese moderne Form des Menschenhandels zu geben”.
Das Phänomen betrifft die ganze Welt. Nach offiziellen Angaben sind rund 21 Millionen Menschen Opfer des Menschenhandels zum Zweck der sexuellen Ausbeutung, der Zwangsarbeit, des Organhandels, des häuslichen Dienstes, der Zwangsehe, der illegalen Adoption und anderer Formen der Ausbeutung. Jedes Jahr werden rund 2,5 Millionen Menschen Opfer von Menschenhandel und Sklaverei. Damit erzielen Schlepper und Menschenhändler ein Umsatz von insgesamt rund 32 Milliarden Euro im Jahr. (SL) (Fides 26/11/2014)


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