EUROPA/ITALIEN - Don-Orione-Werk: für “Illegale” bedarf es heute einer “gesetzlose Nächstenliebe”

Montag, 27 Oktober 2014

Rom (Fides) – “In allen Ländern, auch dort, wo der Sozialstaat gut funktioniert, gibt es viele ‘Illegale’, die durch das Netz der Versorgung fallen, und für diese Menschen ist eine “gesetzlose Nächstenliebe” erforderlich, die außerhalb der gesetzlich festgelegten Versorgungsstrukturen stattfindet und selbstlos im Sinne der göttlichen Vorsehung in den Herzen und durch die Hilfsbereitschaft der Christen geschieht”, so der Generalobere des Don-Orione-Werks, Don Flavio Peloso, bei einem internationalen Kongress der karitativen Werke.
An der Veranstaltung nahmen rund 120 Delegierte aus 34 Ländern teil, in denen das Don-Orione-Werk präsent ist und in 19 Heimen, 3 Familienhäusern, 2 Beratungsstellen, 17 Tafeln und 18 anderen Einrichtungen zusammen mit 600 freiwilligen Helfern rund 8.000 Menschen versorgt und mit 39 Krankenhäusern, 30 Alters- und Pflegeheimen, 19 Gesundheitseinrichtungen und 15 anderen Einrichtungen im Gesundheitswesen aktiv ist und rund 12.000 Menschen versorgt und in 123 Bildungseinrichtungen mit 317 freiwilligen Helfern rund 100.000 Schüler unterrichtet.
Im Geiste von Don Orione ging es bei dem Kongress vor allem um neue Initiativen und Werke an den Grenzen und Peripherien. Don Flavio Peloso erinnerte an die wichtigsten Herausforderungen bei der neuen Inkulturation des Charismas in drei verschiedene Richtungen: “hin zu neuen Werken, die der heutigen Zeit entsprechen, hin zu neuen Methoden bei der eigenen Tätigkeit und hin zu einer neuen Identität (und Bildung der Mitarbeitern”. (SL) (Fides 27/10/2014)


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