ASIEN/TAIWAN - Erste nach Johannes Paul II. benannte Kirche in einer chinesischen Gemeinde eingeweiht

Freitag, 12 September 2014

Kaohsiung (Fides) – Die erste nach dem heiligen Johannes Paul II. benannte Kirche einer chinesischen katholischen Gemeinde wurde am vergangenen 6 September in Laiyi in der Diözese Kaohsiung (Taiwan) eingeweiht. In der Kirche wird eine Blutreliquie des heiligen Papstes aufbewahrt. Erzbischof Peter Chen-Chung Liu von Kaohsiung stand dem feierlichen Weihegottesdienst in der neuen Kirche vor und konzelebrierte mit rund zwei Dutzend Priestern. Im Beisein von rund 1.200 Gläubigen. Der Gemeindepfarrer Calogero Orifiamma, ein italienischer Missionar und Initiator und Architekt der Kirche war persönlich nach Italien gereist, um die Reliquie des Papstes entgegenzunehmen. “Besonders schön war”, so der katholische Geistliche, dass bei der Einweihung unserer Kirche auch vier Kinder getauft wurden, die beiden männlichen Neugeborenen auf den Namen Johannes Paul”.
Die neue Kirche befindet sich im Süden der Insel Taiwan, wo eine Gemeinschaft aus dem Volk der Paiwan mit rund 7.000 Mitgliedern lebt, davon über 2.000 Katholiken. Die Inspiration zur Berufung zum Priester des Gemeindepfarrers Orifiamma geht auf die Figur des heiligen Johannes Paul II. zurück: nachdem er 1997 am Weltjungendtag in Paris teilgenommen hatte, trat er in das Priesterseminar in Kaohsiung (Taiwan) ein, wo er 2007 zum Priester geweiht wurde. Der Priester mit einem abgeschossenen Architekturstudium entwarf den Bauplan für die Kirche im chinesischen Stil, wobei er sich am der Architektur der Paiwan inspirierte. Mit den Bauarbeiten wurde im Februar vergangenen Jahres begonnen. Finanziert wurde der Bau mit Spenden aus der Diözese. (NZ) (Fides 2014/09/12)


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